HUMAN IN THE LOOP

50 Schleifen bis zur Perfektion: Wie REZEN das autonome Gutachten realisiert

Ab Februar 2026: Ein Datum, das in der Immobilienwirtschaft Geschichte schreibt. REZEN ist technisch in der Lage, komplexe Bewertungen vollautonom und druckreif zu erstellen. Inklusive der Ableitungen und dem Abgleich von Marktberichten. Das Ergebnis nach ca. 50 Runden ist kein Rohentwurf mehr, sondern ein methodisch sauberes, in sich stimmiges und druckreifes Dokument.

Doch wie schafft eine KI die Qualität eines erfahrenen Sachverständigen? Das Geheimnis liegt nicht in der Geschwindigkeit, sondern in der permanenten Selbstprüfung – und dem unverzichtbaren „Human-in-the-Loop“.

Bisher galt: KI liefert schnelle Entwürfe. Heute gilt: KI liefert präzise Endprodukte. Durch die massive Integration modernster KI-Architekturen deckt REZEN seit diesem Monat die gesamte Klaviatur der Bewertung ab – vom klassischen Verkehrswertgutachten über die streng reglementierte Beleihungswertermittlung nach BelWertV bis hin zu Spezialfällen wie Restnutzungsdauergutachten oder Kaufpreisaufteilungen.

Das Besondere dabei: Die Software schreibt nicht einfach einen Text herunter. Sie „denkt“ wie ein Mensch – nur vielschichtiger.

Das Prinzip der „Rekursiven Kalibrierung“

Ein erfahrener Gutachter schreibt ein Gutachten nicht linear von A bis Z. Er schreibt, prüft, rechnet nach, korrigiert den Text, vergleicht mit Marktdaten und schärft die Argumentation nach. Genau diesen iterativen Prozess haben wir in REZEN digitalisiert.

REZEN arbeitet in Schleifen (Loops).

Für ein einziges Gutachten durchläuft das System ca. 50 interne Prüf- und Arbeitsschleifen, bevor es das Ergebnis als „fertig“ meldet:

  1. Dynamische Informationsbeschaffung: Stellt das System in Schleife 3 fest, dass eine Angabe zur Mikrolage unplausibel erscheint, greift die KI gezielt neue externe Datenpunkte ab oder wertet vorhandene Dokumente unter einem neuen Blickwinkel aus.

  2. Permanente Neukalibrierung: Mit jeder Schleife werden tausende Datenpunkte neu abgeglichen. Ändert sich ein Parameter im Sachwertverfahren, prüft die KI in der nächsten Schleife sofort die Auswirkungen auf die Plausibilisierung im Ertragswertverfahren und passt die Begründungstexte entsprechend an.

  3. Qualitätssicherung: Die KI fungiert als ihr eigener Kritiker. Sie überprüft ihre Thesen so lange, bis die Argumentation in sich schlüssig und widerspruchsfrei ist.

Warum der Mensch die „51. Schleife“ ist

Wenn die Technik so perfekt arbeitet, wozu braucht es dann noch Sie?

Die Antwort ist simpel: Weil Algorithmen keine Verantwortung tragen können. REZEN liefert Ihnen nach 50 Schleifen das technisch perfekte Werkzeug. Aber erst Ihre Unterschrift macht daraus ein rechtssicheres Gutachten.

Das Prinzip „Human-in-the-Loop“ wandelt sich damit von einer Arbeitsmethode zu einer Kontrollinstanz:

  • Validierung statt Produktion: Sie müssen keine Texte mehr formulieren oder Standardwerte berechnen. Ihre Aufgabe ist es, das Ergebnis der 50 KI-Schleifen zu auditieren.

  • Der letzte Schulterblick: Sie prüfen das Ergebnis auf jene Nuancen, die selbst 50 Iterationen nicht erfassen können – lokale Marktbesonderheiten, die nicht in Daten abgebildet sind, oder juristische Spezialkonstellationen.

  • Haftungshoheit: Indem Sie das von REZEN autonom erstellte Gutachten prüfen und freigeben, übernehmen Sie die Verantwortung. Das System ist Ihr Exoskelett, aber Sie sind der Pilot.

Fazit: Autonomie trifft Expertise

Mit dem Stand Januar 2026 bietet REZEN Ihnen das Beste aus zwei Welten: Die unermüdliche Präzision einer Maschine, die ein Problem 50 Mal durchdenkt, bevor sie antwortet – und die Urteilskraft eines menschlichen Experten, der die Entscheidung finalisiert.

Lassen Sie REZEN die Arbeit machen. Die Entscheidung gehört Ihnen.

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Harald Huber – Entwickler. Sachverständiger. Dozent.

Ich bin Entwickler der REZEN Software für Immobilienbewertung und zudem zertifizierter Sachverständiger (DIN EN ISO/IEC 17024). Die Entwicklung von REZEN erforderte eine intensive Auseinandersetzung mit allen relevanten Richtlinien und Gesetzen, was meine Expertise in der Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken fundamental untermauert hat.

Mein Schwerpunkt liegt in der Erstellung von Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB, in aller Regel zum Nachweis des gemeinen niederen Werts (§ 198 BewG). Tätig bin ich vor allem im kritischen Münchner Markt und habe hier bereits hunderte Gutachten über einen Verkehrswert von mehreren Milliarden Euro verfasst.

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